23.10.2026
Gesundheitsminister Laumann
Grippeimpfung besonders für Menschen mit erhöhtem Risiko
Mit Beginn der Grippesaison steigt auch das Risiko für Influenza-Erkrankungen. Insbesondere bei bestimmten Risikogruppen kann die Erkrankung schwer verlaufen und zu Lungenentzündungen, Krankenhausaufenthalten oder sogar zum Tod führen.
Besonders gefährdet sind Menschen ab 60 Jahren, Schwangere sowie Menschen mit chronischen Grunderkrankungen wie zum Beispiel des Herzens, der Lunge oder mit Diabetes. Auch Menschen mit einem geschwächten Immunsystem haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.
Für Menschen aus den Risikogruppen kann eine Influenza lebensbedrohlich werden. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig vorzusorgen. Die jährliche Grippeimpfung ist die wirksamste Maßnahme, um das Risiko einer schweren Erkrankung zu senken. Da sich die Influenzaviren kontinuierlich verändern, wird der Impfstoff jedes Jahr angepasst. Die Impfung sollte möglichst vor Beginn der Grippewelle erfolgen, kann aber auch während der Saison noch sinnvoll sein.
Influenza wird häufig mit einer Erkältung verwechselt. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine ernstzunehmende Viruserkrankung, die meist plötzlich beginnt und unter anderem hohes Fieber, starken Husten, Muskel- und Gliederschmerzen sowie ausgeprägte Erschöpfung verursachen kann.
„Influenza ist weit mehr als eine starke Erkältung. Gerade bei älteren Menschen, chronisch kranken oder Schwangeren kann sie schwerwiegende Folgen haben. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig vorzusorgen und sich impfen zu lassen“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.
Auch Angehörige und enge Kontaktpersonen von Risikogruppen können einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie sich selbst gegen Grippe impfen lassen. Ein wirksamer Schutz vor Influenza ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Rücksichtnahme im Alltag wie regelmäßiges Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge und das Vermeiden enger Kontakte bei Krankheitssymptomen kann dazu beitragen, Infektionsketten zu unterbrechen.